Der Tag der Erde wird zum Muttertag in African Cats, einer großartigen neuen Tierdokumentation von Disneynature. Es ist ein fesselnder und oft bewegender Film, der um die wilden Instinkte einer Löwin und eines weiblichen Gepards dreht, die gegen die Widrigkeiten in der kenianischen Masai Mara-Savanne kämpfen.

Fast jede Aufnahme ist eine Postkarten-perfekte afrikanische Aussicht, und jedes Tier wird in majestätischer Nahaufnahme gezeigt – Löwen, Geparden, Hyänen und Erdferkel; sogar die heimeligen Gnus, deren Schnauzen mit Fliegen bedeckt sind.

Und ja, fast jede Situation und jeder Story-Thread dupliziert, was National Geographic mit seiner März-Dokumentation The Last Lions getan hat. Aber es ist keine Herabsetzung der dunkleren und einfacheren Last Lions, zu behaupten, dass Katzen für Lions das sind, was Poesie ist, zu prosaieren.



Musik, Bild und Erzählung vereinen sich im Disney-Film, um Leben und Tod aus nächster Nähe (und doch fast blutleer) darzustellen und eine Welt einzufangen, in der der Mensch noch nicht die größte Bedrohung darstellt – andere Löwen und das beliebteste Monster aller, die Krokodile, sind es.

Ein Fluss trennt zwei Löwenrudel. In einem zieht die betagte Layla ihr weibliches Junges Mara auf, das unter dem zweifelhaften Schutz von Fang lebt. Auf der anderen Seite des Flusses begehren Kali und seine Söhne Fangs Stolz und planen ihren Angriff.

Sita, der Gepard, zieht ihre Brut von fünf Jungen allein auf, eine alleinerziehende Mutter. Gebaut für Schnelligkeit, aber nicht für Ausdauer, wie Samuel L. Jackson erzählt, kann sie fast jedes Wild, das sie sieht, überfallen.

Aber ihre Jungen zu schützen, bedrohliche Löwen und Hyänen zu verspotten und wegzulocken, frisst viel von ihrer Energie.

Keith Scholey (Big Cat Diary) und Alistair Fothergill (Deep Blue, Earth), die Filmemacher, präsentieren die Tiere effektvoll und lassen uns ihre Schönheit, ihr exquisites Design schätzen.

Gelegentlich fangen die Filmemacher die niedlichen Kuschelbabys beim Ringen ein. Aber sie schrecken nicht vor der täglichen Brutalität des Kreislaufs des Lebens zurück – wie wir in Zeitlupenaufnahmen von Gazellen und Zebras sehen, die ganze Herden erschreckt blöken.

Der Tod war in The Last Lions grausamer und emotionaler, der uns mit einem süßen Jungen beschenkte, das von einem Krokodil gezogen wurde, und einem anderen, das nach einem Angriff durch andere Löwen mit gebrochenem Rücken dem Tod überlassen wurde. Bei afrikanischen Katzen gibt es nichts im Entferntesten, das so traumatisch ist.

Aber Jacksons enthusiastische Darbietung der Erzählung, die sogar mit dem einen oder anderen Witz fertig wird (Katzen hüten ist nie einfach), die herrlichen Bilder und vor allem der wundervolle Sound – Gepardenrufe, grunzende Erdferkel ringen, Löwen, die versuchen, ihr bedrohlichstes Gebrüll aufzubringen – machen das Disney Version des harten Lebens, das mit Zähnen und Klauen gelebt wird, sowohl lehrreich als auch grandiose, kinderfreundliche Unterhaltung.

„afrikanische Katzen“

STUFE: A-
BEWERTUNG: G
Besetzung: Erzählt von Samuel L. Jackson
DIREKTOREN: Keith Scholey und Alastair Fothergill
LAUFZEIT: 1 Stunde,
29 Minuten


Tipp Der Redaktion