Als Heiminvasionsfilm, der die Zuschauer an der Kehle packt und nur lange genug aufhört, um sich den Schweiß von den Handflächen zu wischen, kann Trespass nicht der Finesse oder Neuheit vorgeworfen werden – oder so groß wie die Namen auf dem Festzelt.

In Anlehnung an die verrückten Darbietungen, bei denen er einst überragte, spielt Nicolas Cage Kyle, einen geschäftigen Diamantenmakler, der darum kämpft, den exorbitanten Lebensstil seiner Familie zu bezahlen. Er ist so beschäftigt, dass er kaum Intimitätsgesuche von Frau Sarah (Nicole Kidman) wahrnimmt.

Die Eindringlinge zeigen eine beunruhigende Vertrautheit mit seinen häuslichen Details und eine Vorliebe für gemeine, laute Gewaltandrohungen und werden fast los, als Kyle sich weigert, einigen ihrer Forderungen nachzukommen. Während er verzweifelt an Verhandlungen arbeitet und beschlossen hat, dass diese nervösen Schläger keine Zeugen am Leben lassen wollen, wird die Dynamik komplizierter: Obwohl sie es eine Weile nicht zugibt, scheint Sarah eine Geschichte mit einem der maskierten Männer zu haben. Cages Auftritt ist fiebrig und aufregend dreist.



Die langsam enthüllte Hintergrundgeschichte zwischen Kidman und dem Einbrecher, den sie kennt (Cam Gigandet), verleiht der Geschichte einen Hauch von begrabenen Skandalen; was wir lernen, fügt der ohnehin schon angespannten Situation des Paares melodramatisches Pathos hinzu.

„Übertretung“

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Bewertung: R (für Gewalt und Terror, allgegenwärtige Sprache und etwas Drogenkonsum)
Darsteller: Nicolas Cage, Cam Gigandet, Nicole Kidman, Liana Liberato, Ben Mendelsohn
Regie: Joel Schumacher
Wo: Im Metroon in San Francisco
Laufzeit: 1 Stunde,
31 Minuten


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